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Pressemitteilungen

Sitzung des Technischen Ausschusses am 6.7.2017

Wasserspiel auf dem Marktplatz

Nicht nur den Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des Vorhabens, sondern auch die Ausführungsvariante hat der Ausschuss beschlossen.

Umgesetzt werden wird das Wasserspiel auf der Sonnenseite des Markplatzes, orientiert Richtung Haus am Markt. Drei rund 5 Meter lange Elemente mit jeweils mehreren Düsen werden hierzu in den Boden eingelassen – parallel, aber dennoch gegeneinander versetzt, um die Gestaltung aufzulockern. Ein definiertes Becken gibt es nicht, der Bereich um das Wasserspiel wird jedoch andersfarbig gepflastert und hebt sich so vom übrigen Marktplatz optisch ab.


Wasserspiel

Die Stadt rechnet für die Umsetzung mit Kosten von rund 80.000 Euro, der Unterhaltsaufwand ist überschaubar und liegt kaum über dem eines üblichen Brunnens - keine überzogene Maßnahme also. Dies sah auch der Großteil des Ausschusses so. Bad Saulgau bleibe nur dann lebenswert, wenn man auch mit solchen Maßnahmen daran arbeite. Das Wasserspiel sei eine Investition in die Zukunft. Und Bürgermeisterin Doris Schröter erinnerte daran, dass Bad Saulgau nicht nur als Kurstadt, sondern auch für Familien attraktiv bleiben müsse. Das Wasserspiel hat deshalb auch in dem vergangenes Jahr vom Gemeinderat beschlossenen Spielplatzkonzeption einen hohen Stellenwert.

„Strand am Markt“ - Entscheidung über Standort und Durchführungszeitraum 2017

Vergangenes Jahr sehr gut angenommen haben Kinder und Familien den Strand am Markt. Den rund 80 qm großen Sandkasten mit Spielgeräten, Palmen und Strandkörben hatte die Stadt von Mitte August bis Mitte September vor dem Haus am Markt aufgebaut. Weil das Haus mittlerweile wieder als Restaurant und Café mit Außenbestuhlung genutzt wird und der übrige Platz für Märkte und andere Veranstaltungen verplant ist, haben Ausschuss und Verwaltung nach einem alternativen Standort gesucht. In den bevorstehenden Sommerferien wird der Strand nun nicht auf dem Marktplatz, sondern mitten in der Fußgängerzone, am Luegebrunnen, aufgebaut.

Lieber wäre es Ausschuss und Verwaltung gewesen, den Strand in die untere Hauptstraße zu verlegen und die Straße hierfür während der vier Wochen für den Verkehr komplett zu sperren. Wie und ob diese Variante überhaupt (verkehrs)technisch realisiert werden kann, wird nun für das kommende Jahr geprüft. Für 2017 wäre die Realisierung ohnehin wegen der Baustelle Rosengarten, die nach wie vor die Verkehrsflüsse in der Innenstadt beeinträchtigt, schwierig gewesen.

1. Halbjährlicher Nitratbericht 2017

Die Stadtwerke überwachen laufend den Nitratgehalt des in den verschiedenen Brunnen geförderten Trinkwassers im Stadtgebiet. Erstmals hat Johannes Übelhör die Ergebnisse in Form eines Nitratbericht zusammengefasst und dem Gremium vorgestellt. Die Nachrichten waren allerdings nicht gerade erfreulich. Vor allem das Mannsgrab mit seinen insgesamt vier Brunnen macht Übelhör Sorgen. Bei einem der Brunnen liegt der Nitratgehalt über dem Grenzwert von 50 mg/l. Weil das Trinkwasser in dem Moment, in dem es aus dem Hahn fließt, aber bereits eine Mischung aus dem Wasser mehreren Brunnen ist, wird die 50 mg-Latte nach wie vor nicht gerissen.

Die Möglichkeiten, den Nitratgehalt über die Beimischung von Wasser zu steuern, das nicht aus dem Mannsgrab stammt, sind allerding nicht besonders umfangreich. Denn drei Viertel des in Bad Saulgau benötigten Wasserst stammt aus dem Mannsgrab.

Ansatzpunkt sind daher v.a. auch Maßnahmen, die den Nitrateintrag ins Grundwasser langfristig reduzieren, beispielsweise freiwillige Vereinbarungen mit landwirtschaftlichen Betrieben.

Schaffung von zusätzlichem Parkraum an der Berta-Hummel-Schule

Zwar ist die Umgebung der Berta-Hummel-Schule (Sießener Tal) sehr reizvoll, die verkehrliche Erschließung des Schulstandortes aber alles andere als optimal. Diese Situation rührt aus der historischen Entwicklung des Schulstandortes an dieser Stelle her. Die grundsätzliche Erschließung der Schule lässt sich heute aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht nachhaltig verändern. Die Stadt arbeitet deshalb mit verschiedenen kleinen Maßnahmen auf eine Verbesserung der Situation hin. Als erster Schritt wurde die Aufstell- und Wartefläche für die Buskinder neu geordnet und vom eigentlichen Zuweg zur Schule entkoppelt. Diese Teilmaßnahme ist bereits abgeschlossen.

Ein weiterer, lange gehegter Wunsch der Schulgemeinschaft ist es, zusätzliche Parkplätze, insbesondere für die an der Schule beschäftigten Lehrer, zu schaffen. Der Planung des Stadtbauamtes und den damit verbundenen Bauarbeiten hat das Gremium zugestimmt. Durch die Maßnahme kann eine Reduzierung des Parkdrucks auf die bereits bestehenden Parkplätze erreicht werden, was auch Erleichterungen für den Hol- und Bringverkehr mit sich bringt.

Die Parkplätze werden parallel zur bereits bestehenden Parkreihe in der Geschwister Scholl-Straße gebaut. Die Anbindung erfolgt ebenfalls über die Geschwister Scholl-Straße.Die Ausführung der Stellplatzanlage ist in wassergebundener Bauweise (=Kiesbelag) vorgesehen, um den sowohl den finanziellen Aufwand als auch den Eingriff in die Grünflächen der Berta-Hummel-Schule so überschaubar wie möglich zu halten. Um die Beeinträchtigungen des Schulbetriebs möglich gering zu halten ist es vorgesehen, die Maßnahme währen der Sommerferien auszuführen. Im Haushalt sind für die Maßnahme 40.000 Euro bereitgestellt.

Ausschuss in Kürze

•  Vorgestellt haben die Stadtwerke ein Konzept, mit dem die Trinkwasserversorgung in Bad Saulgau auch in einem mehrtägigen Krisenfall voll aufrechterhalten werden kann. Knackpunkt ist der Betrieb insbesondere von Pumpwerken. Um diese betriebsfähig zu halten, beschaffen die Stadtwerke nun mehrere Notstromaggregate. Mit dem Um- und Einbau sind hierfür 57.000 Euro veranschlagt.

•  Am Schönen Moos baut die Stadt in den kommenden Jahren mit finanzieller Unterstützung aus dem LEADER-Programm einen Naturthemenparkt. Tiefbau- und Holzbauarbeiten für den ersten Projektbaustein, den „Themenerlebnisweg Wasser“ , hat der Ausschuss an die Firmen Heydt (Aulendorf, 54.700 Euro) bzw. Pius Luib (Bad Saulgau, 119.200 Euro) vergeben.

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